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Gregor-Schneider-Ausstellung: 'WELCOME' im Kunstmuseum Krefeld

Als Gregor-Schneider-Fan möchte ich mir auch seine neue Ausstellung gern ansehen.

 

Hat jemand Lust mitzukommen?

 

Anschließend nehmen wir dann vielleicht noch zusammen ein Häppchen oder ein Getränk - entscheiden wir dann vor Ort, je nach Zeit, Lust und Laune der einzelnen Teilnehmer. 

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Über die Ausstellung 

 

Räume und Häuser sind sowohl das zentrale Material als auch die wesentliche Metapher im Werk des international bekannten Künstlers Gregor Schneider. Für Haus Esters hat er mit Haus Alhman Aldaas speziell für diesen Ort und seine Geschichte eine neue Arbeit entwickelt. 

 

Schneider hat eine Familie eingeladen, für einen gewissen Zeitraum das Museum Haus Esters zu bewohnen. Der Vater ist im Jahr 2015 aus Syrien geflohen und lebt seit einiger Zeit mit seiner Familie, die ihm etwas später gefolgt ist, in Deutschland. Die Familie mit zwei kleinen Kindern hatte sich im Erdgeschoss nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen eingerichtet. In dieser Zeit, im April 2025 war das Museum für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Das Haus erfüllte wieder seine ursprüngliche Aufgabe und diente als privater Lebensraum. Was geschieht mit einem Museum wie Haus Esters, wenn es von Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund bewohnt wird? Welchen ästhetischen Einfluss haben die neuen Bewohner:innen auf die Zimmer und das Museum genommen – und umgekehrt: Wie formen Räume das Leben von Menschen? Mit dem Auszug der Familie Anfang Mai verschwanden sämtliche mobilen Einrichtungsgegenstände. 
Zurück blieben nur wenige Spuren: Tapeten, Vorhänge, Gebrauchsspuren. 

 

Wo die Familie hingezogen ist und heute lebt, bleibt offen. Mit dem Projekt Welcome hinterfragt Gregor Schneider drei grundlegende Dimensionen des Ortes: das Haus als Architektur der Moderne des frühen 20. Jahrhundert, als Schnittstelle zwischen Kunst und alltäglicher Lebenswelt und als musealer Ausstellungsraum. Die temporäre Umnutzung von Haus Esters verweist zugleich auf einen humanitären und rechtlichen Kontext: das Thema Flucht und Migration in Europa.

 

Schneider dokumentierte das Projekt fotografisch und filmisch, ohne die Bewohner:innen direkt zu zeigen. Die entstandenen Aufnahmen geben intime Einblicke in den Alltag und hinterfragen die Neutralität musealer Räume. 

 

Fortsetzung + Infos auf der Homepage des Kunstmuseums Krefeld 

https://kunstmuseenkrefeld.de/de/Exhibitions/2025/Gregor-Schneider-HLHE-DIALOG

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Infos kompakt
- Termin Sonntag, 31.08.2025 

- Uhrzeit  11.00 h 

(Am besten bitte einige Minuten vor 11 h dort sein)
- Veranstaltungsort Kunstmuseen Krefeld
Haus Lange Haus Esters
Wilhelmshofallee 91–97
47800 Krefeld
(- Bitte die Adresse von Haus Lange/Haus Esters beachten!)
- Treffpunkt Wir treffen uns VOR dem Eingang von Haus Esters 
- Dauer ca. 1 - 2 Stunden — wir werden sehen 
-  Eintritt ca. 8 Euro 

Organisiert von
Su aus Düsseldorf
So. 31.08.2025 von 11:00 bis 13:00 Uhr
1 Teilnehmer (3 Plätze frei)

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